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Vorsicht vor PayPal Betrug auf ebay Kleinanzeigen

Kriminelle haben es auf Kleinanzeigen-Anbieter abgesehen!

Wie das LKA Niedersachsen in einem aktuellen Bericht mitteilt, nehmen Kriminelle wieder Anbieter auf ebay Kleinanzeigen ins Visier. Der Betrug sei bekannt doch kommt er in den vergangenen Monaten immer wieder vor.


Wie läuft der Betrug ab?

Sie bieten als Verkäufer auf ebay Kleinanzeigen einen Artikel zum Verkauf an. Bei diesem Betrug ist es ganz egal, was Sie als Verkäufer anbieten. Bei Ihnen meldet sich ein Käufer und bekundet ein reges Interesse an dem angebotenen Artikel. Nachdem Sie dem Käufer geantwortet haben, bekommen Sie meist den nachfolgenden Text.


„Hallo Vielen Dank für Ihre Antwort. Ich interessiere mich wirklich für den sofortigen Erwerb des Produktes. Ich werde gerne wissen, wie lange Sie es besessen haben. Können Sie mir versichern, es ist in ausgezeichnetem Zustand? Und kann ich mehr Bilder dafür bekommen? Was ist der Endpreis? Ich werde diese Informationen gerne bald erhalten, damit wir diese Transaktion so bald wie möglich abschließen können. Grüße. Julia“ [Namen und Versendermailadressen können variieren]

Quelle: LKA Niedersachsen


Die weitere Kommunikation mit dem Käufer ist freundlich. Der angebliche Käufer antwortet recht zügig und er fragt auch genau nach. Dies dient allein dem Zweck, das Kaufinteresse glaubhaft erscheinen zu lassen.

In der weiteren Kommunikation teilt der angebliche Käufer mit, dass er mit dem Preis einverstanden sei und den Betrag per PayPal bezahlen wolle. Er wolle außerdem einen Transportdienst beauftragen, da er die Ware nicht selber abholen könne.

Damit der angebliche Käufer den Kaufpreis sofort bezahlen kann, benötige er nur noch die bei PayPal angegebene Mail-Adresse und die Handynummer des Verkäufers. Sobald die gewünschten Daten dem angeblichen Käufer gesendet wurden, bekommt man eine weitere EMail.

In dieser steht, dass der Verkäufer dem Transportdienst die Kosten für den Transport überweisen müsse, weil es dem Käufer aktuell nicht möglich ist. Der angebliche Käufer habe aus diesem Grund mehr Geld mittels PayPal überwiesen. Die für die Überweisung nötigen Bankdaten stehen ebenfalls in der EMail.

Das vom angeblichen Käufer überwiesene Geld geht jedoch nie auf dem Paypal-Konto des Verkäufers ein. Als Verkäufer bekommt man eine gefälschte Paypal-Nachricht in Paypal-Optik. In dieser Nachricht wird behauptet, dass die Zahlung erfolgt sei und man nun auf eine Bestätigung des Transportdienstes wartet.

Wird das Geld nun vom Verkäufer an die genannte Bank in Belgien überwiesen, meldet sich der angebliche Käufer nie mehr. Das gezahlte Geld ist erst einmal weg.


Was sollte ich tun wenn ich auf den Betrug reingefallen bin?

Kontaktieren Sie so schnell wie möglich Ihre Bank und versuchen Sie die Überweisung zu stornieren. Erstatten Sie Anzeige bei Ihrer örtlichen Polizei-Dienststelle. Drucken Sie sämtliche Unterlagen (EMail-Verkehr, Überweisungsbeleg usw.) aus und nehmen diese mit, wenn Sie die Anzeige erstatten.



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